Iran: Kunst, Kultur und Gastfreundschaft neu


Warum reist man in die islamische Republik Iran? Wohl nicht, um die derzeitigen Machtstrukturen hautnah zu erfahren, sondern wegen der unermesslichen Kulturschätze einer uralten Zivilisation, wegen einer abwechslungsreichen Landschaft und vor allem wegen der höflichen und liebenswerten Bevölkerung. Ausgangspunkt ist wieder Teheran, von wo es diesmal Richtung Nordosten über das verschneite Elbursgebirge an die sattgrüne Küste des Kaspischen Meeres geht und weiter nach Gorgan und Gonbad-e Qabus. Die nächsten sehenswerten Städte liegen am südlichen Rand des Elburs und dann geht es hinein in die große Wüste Dasht-e Kavir bis Khur. Eindrücke hinterlassen ein Salzsee, die Sanddünen des Wüstenortes Mesr und das Dorf Garmeh. Aus der Sassanidenzeit stammt die Zitadelle von Kharanaq. Über das zoroastrische Feuerheiligtum Tschak Tschak und über Meybod erreichen wir Yazd. Von Shiraz aus, der Stadt der Dichter Hafis und Saadi, wird die Ruinenstadt Persepolis besucht.
Ein kleiner Teil der Reisegruppe begibt sich währenddessen in das nahegelegene Bergdorf Ghalat, wo man Erstaunliches entdeckt. Die nächsten Stationen sind das Grabmal des Kyros und Isfahan mit seinen Sehenswürdigkeiten. Und dort ist die ganze Gruppe zum Tee bei einer Familie eingeladen. Kashan mit seinem berühmten Fin-Garten und die Untergrundstadt Nushabad sind die nächsten Stationen, bevor wir den Tag in einem traditionellen Restaurant in Teheran mit einem typischen Abendessen ausklingen lassen. Der letzte Tag ist dem Abbasi-Museum und der Sommerresidenz des bei der Revolution 1979 vertriebenen Schahs Reza Pahlavi gewidmet.

Karten sind an der Abendkasse erhältlich, eine Anmeldung bei der vhs ist nicht erforderlich.



1 Abend, 21.01.2019
Montag, 19:30 - 21:30 Uhr
1 Termin(e)
Wolfram Stadler
V006
Schloss/Rathaus, Schulstr. 12, 86637 Wertingen, Festsaal, 1. OG
Eintritt:
3,00

Karten sind an der Abendkasse erhältlich, eine Anmeldung bei der vhs ist nicht erforderlich.

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